Makos und Schär holen sich den Tagessieg

Der Solothurner Nils Makos gewinnt bei seinem Comeback nach einer Verletzungspause in der Kategorie über 35 Kilometer. Barbara Schär aus Uster kommt als erste Frau ins Ziel.

Damit hat Nils Makos (34) nicht gerechnet. Der Polymechaniker mit Wohnsitz im Kanton Solothurn lässt mit einer Zeit von 2.09 Stunden der Konkurrenz keine Chance. Er gewinnt bei der Königsdistanz von 35 Kilometern in überlegener Manier. Dem zweitplatzierten Giovanni Reno aus Zürich nimmt er ganze fünfeinhalb Minuten ab. „Mein Ziel war von Anfang an Tempo zu machen. Dass es für den Sieg reicht hätte ich nie gedacht“, resümiert Makos im Ziel.

Schnellste Frau über 35 Kilometer wird Barbara Schär aus Uster. Ihre Zeit: 2:41 Stunden. „Bei den Aufstiegen habe ich sehr gelitten. Aber dann konnte ich es geniessen“, sagt Schär im Ziel.

Im Teilnehmerfeld finden sich auch einige Profis. So etwa der Berner Oberländer Triathlet Samuel Hürzeler, der sich beim Halbmarathon den Sieg holte. „Ein gelungenes Training“, scherzt ein gut aufgelegter Samuel Hürzeler im Zielraum. „Für mich war es eine Herausforderung, ein höheres Tempo zu laufen als ich es mir gewohnt bin.“ Nach dem Sieg bei der Austragung des Infernotriathlons ist es bereits Hürzelers zweiter Sieg vor heimischem Publikum in diesem Jahr.

Grund zum Jubeln hatten bei der 62. Austragung des Brienzerseelaufs viele. Weit über 1’000 Teilnehmer gingen auf vier verschiedenen Strecken oder den Jugendläufen an den Start. Beim 10 Kilometerlauf durch Bönigen durften sich die Veranstalter mit 123 Teilnehmern sogar über einen neuen Teilnehmerrekord freuen. Dazu beigetragen haben sicherlich auch die perfekten Wetterbedingungen, welche Brienzersee und Herbstwälder in äusserst kontrastreichen Farben erstrahlen liessen. Ein äusserst glücklicher OK-Präsident Jürg Gilgen spricht von einer weiteren gelungenen Austragung: „Möglich gemacht haben dies natürlich die zahlreichen Läufer, aber auch unsere Sponsoren und die über 200 Helferinnen und Helfer.“

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